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Ihr Besuch in der Picardie und an der Somme
Es gibt viel zu sehen in der Picardie
Haute-Somme
Die Somme-Region erhielt ihren Namen durch den Fluß Somme, der sich durch das agrarisch geprägte Departement zieht. Es gibt viele malerische Teiche, die zum Verweilen einladen. Der Nordteil ist Naturschutzgebiet und bietet einer Robbenkolonie und zahlreichen Vögeln auf ihrem jährlichen Flug nach Süden Schutz.
Informationen zur Somme-Region:
www.somme-tourisme.com
www.hautesomme-tourisme.com
www.baiedesomme.fr
Péronne
Die Stadt Péronne zeichnet sich durch ihre geschichtliche Bedeutung aus:
Der Französische König Karl III. wurde bis zu seinem Tod im Jahre 929 in Péronne gefangen gehalten. Zwei Friedensverträge wurden in Péronne geschlossen: So unterzeichneten der französische König Philip II. und der flandrische Graf Balduin IX. den sogenannten Frieden von Péronne 1200. 1468 setzte der burgundische Herzog Karl der Kühne in der Festung den französischen König Ludwig XI. gefangen und erzwang von diesem die Unterzeichnung des sogenannten Friedens von Péronne 1468. 1576 schloss sich die Stadt während der Religionskriege einem katholischen Städtebündnis an.
Der Ort wurde im Deutsch-Französischen Krieg sowie im Ersten und im Zweiten Weltkrieg zerstört. Im Ersten Weltkrieg lag Péronne an der deutschen Westfront. Am 2. September 1918 gelang australischen Truppen die Einnahme Péronnes. Ein 80 Kilometer langer Rundweg führt von Péronne über die historischen Schlachtfelder der Somme u.a. zu den französischen und britischen Gedenkstätten von Rancourt und Thiepval bei Pozières.
Sehenswert ist sowohl der letzte erhaltene Teil der Befestigungsanlagen, die Porte de Bretagne, als auch die gotische Hallenkirche St. Jean-Baptiste, die aus dem 16. Jahrhundert stammt.
Weitere Informationen zu Péronne erhalten Sie beispielsweise im Tourismusbüro direkt gegenüber dem Haupteingang des Historials de la Grande Guerre.
Informationen zu Péronne im Netz:
www.ville-peronne.fr
Amiens
Amiens, die größte Stadt im Departement der Somme, ist gleichzeitig ihr Verwaltungszentrum und damit vergleichbar mit den deutschen Landeshauptstädten.
In Amiens steht mit der Kathedrale Notre-Dame die größte Kirche Frankreichs, die doppelt so groß wie ihr Pariser Pendant ist. 1981 wurde der gotische Bau von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ihre begehbaren Türme eröffnen den Besuchern einen einmaligen Blick aus 112 Metern Höhe über das alte Stadtviertel Saint-Leu.
Von der Kathedrale aus zu Fuß erreichbar sind die „schwimmenden Gärten“ (Hortillonnages). Dabei handelt es sich um insgesamt 300 Hektar Land, das in kleine Parzellen eingeteilt ist und von Privatleuten bepflanzt wird. Das Labyrinth dieser blühenden Flusslandschaft kann der Besucher auf kleinen Booten erkunden. Informationen zu den Hortillonnages: www.somme-tourisme.com
Für weitere Informationen steht das Tourismuszentrum in Amiens zur Verfügung: www.amiens.com/tourisme
Weitere Museen der Region
Musée Somme 1916 - Albert (Somme)
www.musee-somme-1916.eu
Musée du chemin des Dames - Caverne du dragon (Aisne)
www.caverne-du-dragon.com
Le musée Alfred Danicourt de Péronne
www.ville-peronne.fr/index.php/fre/Peronn-Culture/Musee-Alfred-Danicourt
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